Archiv der Kategorie 'animiert'

Pets 2…

…müsste für meinen Geschmack einfach nur die Formel des Vorgängerfilmes wiederholen, der mit Slapstick begann, Slapstick weiterführte, um dann mit Slapstick zu enden, und der erfreulicherweise so gar kein anderes Anliegen hatte, als (bisweilen gar blendend) zu unterhalten. Hier wird nun auf Deubel komm raus eine gar arg verschachtelte Geschichte erzählt, welche ihre bisweilen sehr finsteren Unterthemen so gar nicht gehandelt kriegt und die einen einfach gestrickten Menschen wie mich, welcher eigentlich nur Scherze auf dem Niveau des „Pets 1″-Pudels, welcher heimlich Metal hört, konsumieren wollte, nicht wenig enttäuschte.

D.C.L.

Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks…

…ist ein kindgerechtes, erfreulich detailverliebtes Werk, welchem es immer wieder gut bis gut genug gelingt, den Charme der Zeichentrickfiguren in die Welt des CGI zu übersetzen.

D.C.L.

Detective Pikachu (O-Ton)…

…ist ein gelungener Buddy-Movie mit einem sehr sympathischen ungleichen Duo, an welchem auch jahrzehntelange Pokemon-Kostverächter ob der netten Film Noir-Parodie und einem hörbar gut aufgelegten Ryan Reynolds ihre Freude haben können.
Nicht mehr, nicht weniger.

D.C.L.

Avengers – Endgame (O-Ton)…

…ist auch im dritten Großfamilienfest-Anlauf nach „Infinity War“ und „Civil War“ nicht davor gefeit, eingedenk der überbordenden Flut an Charakteren im seit nunmehr zehn Jahren stetig wachsenden MCU ein Zuviel an Zuviel auf die geneigten Zusehenden loszulassen, was vor allem im unvermeidlichen CGI-Gewitter am Ende deutlich wird, wenn dann wieder Computermännchen gegen Computermännchen losziehen und es fast egal ist, wer nun wem auf die Rübe haut. Auf der anderen Seite ist der vorläufige Abschluss der „Avengers“-Geschichte sehr gut darin, die vielen Nebencharaktere als ebensolche zu behandeln und sein Hauptaugenmerk auf die wenigen Figuren zu lenken, welche ab 2009 die Grundsteine legten – allen voran ein mal wieder zur spielerischen Höchstform auflaufender Robert Downey Jr., der eine brillante Vorstellung gibt, als wolle er zeigen, dass ohne ihn dieses Franchise nie einen solchen Traumstart hingelegt hätte. Ja, wider Erwarten ist „Endgame“ vor allem in der sich viel Zeit lassenden Exposition auch immer wieder großes Schauspielerkino, wobei ich bewusst auf die weibliche Endung verzichte, denn die Vergangenheit des MCU ist, auch das zeigt dieser Film klar und deutlich, männerdominiert gewesen.
Inwieweit dieser Abschied von den alten Helden trifft, hängt natürlich ganz davon ab, inwiefern es die Charaktere geschafft haben, über die Jahre eine emotionale Anbindung zu installieren, denn, auch das sei klar gesagt: war es im Meisterwerk „Logan“ noch ein Bonus, dass ich Teile meiner Jugend mit diesen Figuren verbracht hatte, ist dies in diesem überlangen, bisweilen arg verworrenen Monstrum klar der höchste Kredit – wobei auch hier ein Lob dafür fällig ist, dass die Russo-Brüder natürlich noch einmal ein Schaulaufen von viiiielen alten Weggefährten auffahren, ohne dabei jedoch über Gebühr auf den Nostalgiefaktor zu setzen.
Ich für meinen Teil merkte, dass ich Tony Stark ebenso emotional verbunden bin wie den lustigen „Guardians“-Losern (Rocket ist tatsächlich die einzige CGI-Figur der Filmgeschichte (vielleicht noch nach Gollum), an der ich überhaupt gar nichts auszusetzen habe (was auch, aber nicht nur der großartigen Sprechleistung von Bradley Cooper zu verdanken ist)), dass ein paar andere meine Sympathie haben und wieder andere mir völlig am Arsch vorbeigehen. Das ist insofern interessant, weil „Endgame“ noch mehr und deutlicher als „Infinity War“ visuell die Vorgängerfilme zitiert und das ganze insofern mal besser, mal schlechter funktioniert, je nachdem, wie gut ebendiese Werke waren.

Fazit: Als für sich genommener Film ist „Endgame“ wie schon „Infinity War“ und mit Abstrichen auch „Civil War“ eine sehr überladene Angelegenheit, als Abschluss von zehn Jahren MCU aber durchaus gelungen. Ganz ehrlich: dass ich noch einmal in einem durchgetakteten Multimillionen-Dollar-Blockbuster sitze und am Ende mehr als eine aufrichtige Träne vergieße, das hielt ich zuletzt für eher unwahrscheinlich.

D.C.L.

Drachen zähmen leicht gemacht 3 – Die geheime Welt…

…bildet den würdigen, rührigen, dabei aber nicht zuuu sentimentalen Abschluss einer sehr gelungenen Trilogie, von der ich trotz aller Wehmut sehr hoffe, dass sie das (Dreiteiler) – anders als beispielsweise das eigentlich perfekte beendete, nunmehr künstlich wiederbelebte „Toy Story“-Franchise – auch bleiben wird. Neben Humor und Herz werden mir vor allem die wunderschön animierten Bilder fehlen, die keinen Hehl daraus machen, dass Roger Deakins als visueller Berater fungierte.

D.C.L.