The Cronicles of D.C.L. - Resurrection http://DCL.blogsport.de Uninteressantere Gedanken rund um das Thema Kino, häufig gestört durch geschwätzige Anekdoten und müde Kalauer Thu, 29 Aug 2019 21:08:51 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Abschied http://DCL.blogsport.de/2019/08/29/abschied/ http://DCL.blogsport.de/2019/08/29/abschied/#comments Thu, 29 Aug 2019 21:08:51 +0000 Administrator Allgemein http://DCL.blogsport.de/2019/08/29/abschied/ Schön war es hier. Weil es blogsport bald nicht mehr geben wird, ziehe ich weiter.
Meine Kritiken sind künftig hier zu finden:

https://dclblog.tumblr.com/

Freue mich über alle, die dort weiterlesen.
Allen anderen: schönes Leben!

D.C.L.

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Pets 2… http://DCL.blogsport.de/2019/07/27/pets-2/ http://DCL.blogsport.de/2019/07/27/pets-2/#comments Sat, 27 Jul 2019 14:37:06 +0000 Administrator Animiert Kinderfilm Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/07/27/pets-2/ …müsste für meinen Geschmack einfach nur die Formel des Vorgängerfilmes wiederholen, der mit Slapstick begann, Slapstick weiterführte, um dann mit Slapstick zu enden, und der erfreulicherweise so gar kein anderes Anliegen hatte, als (bisweilen gar blendend) zu unterhalten. Hier wird nun auf Deubel komm raus eine gar arg verschachtelte Geschichte erzählt, welche ihre bisweilen sehr finsteren Unterthemen so gar nicht gehandelt kriegt und die einen einfach gestrickten Menschen wie mich, welcher eigentlich nur Scherze auf dem Niveau des „Pets 1″-Pudels, welcher heimlich Metal hört, konsumieren wollte, nicht wenig enttäuschte.

D.C.L.

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Murder Mystery (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/07/27/murder-mystery-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/07/27/murder-mystery-o-ton/#comments Sat, 27 Jul 2019 14:30:00 +0000 Administrator Komödie Thriller Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/07/27/murder-mystery-o-ton/ …ist ein mit der für Adam Sandler-Filme üblichen Faulheit entstandener „Whodunnit?“, wobei die Frage nach dem Mörder ebenso wenig das Adrenalin hochschaukelt wie die Auflösung befriedigt. Einzig und allein die sympathische Chemie zwischen Sandler und seiner Filmfrau Jennifer Aniston, die sich auch privat zu kennen und mögen scheinen, rettet „Murder Mystery“ haarscharf vor dem totalen Rohrkrepierer-Verdikt.

D.C.L.

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Spiderman – Far From Home (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/07/09/spiderman-far-from-home-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/07/09/spiderman-far-from-home-o-ton/#comments Tue, 09 Jul 2019 11:40:12 +0000 Administrator SciFi Komödie Action Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/07/09/spiderman-far-from-home-o-ton/ …behandelt die Konsequenzen, die „Avengers Endgame“ auf seine Welt haben müsste, nur seeehr homöopathisch – wahrscheinlich, weil deren Implikationen, falls ernstgenommen, einen wesentlich düsteren Film hervorbringen würden – und begibt sich lieber wieder auf das vertraute Terrain der Highschool-Komödie mit allem, was dazugehört. Dass diese immer wieder vom obligatorischen CGI-Krawumm unterbrochen wird, stört mich viel weniger als noch bei „Homecoming“, weil der Umstand, dass die Schausplätze, bevor sie im Computer puttgemacht werden, zuvor allesamt in Echt gefilmt wurden, diesen eine gänzlich andere Haptik und Wichtigkeit verleiht als die letztlich nicht greifbaren Welten der letzten MCU-Filme, und auch das Spiel eines blutjungen Casts verbessert, der sich sichtlich freut, mit der Gondel durch Venedig zu cruisen und in Prag Karneval zu feiern – wie ich spätestens seit Tom Cruise vor dem Abgrund des Hochhauses in Dubai nicht müde werde zu erwähnen, gibt es Dinge, die man nicht spielen kann, wenn sie nicht da sind, sei es die kaum und doch so stark wahrnehmbare Reaktion des Körpers auf die echte Tiefe oder wie hier das innere kindliche Grinsen, in einer der ältesten, schönsten Städte der Welt zu sein – beides kann man irgendwie „herstellen“, der Effekt wird nie so glaubhaft sein.
Was die Effektorgien aber am Ende komplett legitimiert, sie gar zu einer reinen Freude werden lässt, ist die Metaebene, mit der sie im Film selbst besprochen werden – neben ein paar sehr komischen Spitzen gegen das eigene Mantra, immer wieder alles im großen CGI-Gewitter untergehen lassen zu müssen, hat diese Ebene aber auch noch erstaunlich viel Substantielles zu sagen. Ich hätte von diesem Film viel erwartet, aber ein derart klarer, gar cleverer Kommentar in Bezug auf Fake News, Alternative Facts und was diese aus uns machen ist so unerwartet wie erfreulich. Spätestens bei einem großartigen, auf so vielen Ebenen funktionierenden Cameo in der Midcredit-Sequenz macht „Spiderman – Far From Home“ keinen Hehl mehr daraus, gegen wen sich diese Kritik explizit richtet. Wer in den letzten Wochen auf YouTube mal ein wenig in Sachen Deepfake recherchiert hat, kann unschwer erkennen, dass wir dahingehend auf Zeiten zusteuern, die nicht lustig werden.
Würde alles aber natürlich nicht funktionieren, wäre dies nicht in der Hauptsache ein sehr komischer, sehr herzlicher Film über das Heranwachsen, getragen von einem durch und durch brillanten Tom Holland, unterstützt von einem extrem gut aufgelegten Ensemble.
Das MCU hat auch nach dem vorläufigen Abschluss seiner „Avengers“-Saga einen klar hörbaren Puls, gerade weil es nicht versucht, alles Dagewesene zu toppen, sondern einen Schritt zurückgeht und wieder liebevoll und genau Figuren aufbaut – ein Erfolgsrezept, welches ihm vor zehn Jahren schon einmal einen gigantischen, anhaltenden Erfolg bescherte.
Dass es mit den Themen, die es nebenbei erzählen möchte, immer mutiger wird (siehe auch „Black Panther“ und seinen in die DNA eingravierten Kommentar in Sachen Kolonialismus), freut mich dabei sehr.

D.C.L.

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What You Leave Behind (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/07/09/what-you-leave-behind-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/07/09/what-you-leave-behind-o-ton/#comments Tue, 09 Jul 2019 11:08:38 +0000 Administrator Kritik Dokumentation http://DCL.blogsport.de/2019/07/09/what-you-leave-behind-o-ton/ …ist von der allerersten bis zur letzten Sekunde an ein einziger langer, bisweilen auch erfreulich kritischer filmischer Liebesbrief an „Star Trek Deep Space Nine“, der allen, welche die Serie nicht oder nur sporadisch kennen, überhaupt gar nichts geben wird, einen Fan wie mich aber anderthalb Stunden durch den Nerdhimmel fliegen ließ und mir ein Kinoerlebnis bescherte, von dem ich Wochen danach noch zehre.

D.C.L.

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High Life (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/06/30/high-life-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/06/30/high-life-o-ton/#comments Sat, 29 Jun 2019 22:26:14 +0000 Administrator SciFi Drama Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/06/30/high-life-o-ton/ …ist ein bei aller in sich ruhenden Erzählweise immer wieder atemberaubender Sci-Fi-Trip durch das Menschsein und darüber hinaus. Dabei ist er in allen Grundzügen seiner Handlung derart unnachgiebig sowie gnaden- und erbarmungslos, dass ich eigentlich versucht sein müsste, ihn in die kürzlich von mir kreierte Kategorie „alte Filmschaffende dekonstruieren Film, Plot und dessen Sinn“ zu stecken. Damit täte ich aber Claire Denis und ihrem paradoxerweise wunderschönen Meisterwerk großes Unrecht. Wo die Altherren Lynch, Coen, Jarmusch u.a. zuletzt immer wieder die persönliche und globale Apokalypse herbei beschworen und währenddessen selten tieferes mitzugeben hatten als einen mal mehr, mal deutlich weniger unterhaltsamen Nihilismus, hört die Altdame Denis auch dann nicht auf, die großen Fragen der Existenz zu stellen, wenn diese im Angesichts des unermeidlichen Nichts scheinbar keine Daseinsberechtigung mehr haben. Selten habe ich eine derartige Diskrepanz zwischen Handlung und Inszenierung gesehen – und sie so wenig wahrgenommen, gespürt. Trotz aller Garstigkeiten, scheinbaren Unmenschlichkeiten, die hier gezeigt und serviert werden, bleibt der Grundton des Filmes immer gelassen, liebevoll. Dabei setzt er voll und ganz auf ein phantastisch aufspielendes Ensemble zuungunsten von größeren Effekten – wobei die paar Weltraumaufnahmen, die dann gezeigt werden, eine mal beklemmende, mal befreiende, immer große Kraft besitzen. So ist der mit Abstand größte Effekt, bei dem ich mich heute noch frage, wie sie das so überzeugend hinbekamen, die Beziehung von Robert Pattinson zu seiner Filmtochter im Kleinkindalter. Wenn dieses innere Band zwischen beiden nicht so komplett glaubhaft rüberkäme, „High Life“ würde über weite Strecken große Schwierigkeiten haben.
Großartiges Kammerspiel, welches die Scheußlichkeiten der Spezies Mensch nicht eine Sekunde ausklammert, ebenso wenig wie die Sinnlosigkeiten des Daseins angesichts seiner Vergänglichkeit, welches sich aber letzten Endes doch als große Liebeserklärung auf beide herausstellt. So unwahrscheinlich das klingt.

D.C.L.

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The Dead Don‘t Die (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/06/23/the-dead-dont-die-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/06/23/the-dead-dont-die-o-ton/#comments Sun, 23 Jun 2019 11:30:54 +0000 Administrator Komödie Kritik Horror http://DCL.blogsport.de/2019/06/23/the-dead-dont-die-o-ton/ …ist einmal mehr ein Vertreter eines Subgenres, welches ich mir vor kurzem ausgedacht und „alte Männer dekonstruieren ihr filmisches Werk“ getauft habe. Die Vertreter reichen von Lynch mit seiner grimmig vor sich hin mäandernden dritten „Twin Peaks“-Staffel über die Coen-Brüder und ihrer immer wieder im narrativen Nichts endenden „Bagger Vance“-Legende bis hin zu Godard, welcher mit seinem wüsten, im wahrsten Sinne zerstörungswütenden „Bildbuch“ aber noch das mit Abstand aufregendste, ambitionierteste, trotz allem Hang zum Prätentiösen spannendste, nachhaltigste Werk lieferte – so viele Ebenen, so viel Subtext, so viel Intertextualität überfordert nicht immer, aber eben auch immer wieder auf die genau richtige Art und Weise.
Und nun eben Jarmusch, welcher auch nie Gefahr lief, allzu stringent und sinnstiftend zu erzählen (meine das in dem Fall nicht nur wertfrei, sondern positiv), der hier aber im letzten Akt seines Zombiefilms endgültig jenem puren Nihilismus die Tür aufhält, welcher durch seine genauen, liebevollen Betrachtungen von Menschen und ihrer Schrullen früher zumindest gedämpft wurde. Diesen warmen Blick spürt man noch in der für mich totkomischen ersten Hälfte, welche nur feiern kann, wer ein Lachzentrum besitzt, das sich auch immer dann ausgiebig gekitzelt fühlt, wenn der Witz keine Pointe hat, sondern in seiner Verweigerung einer Pointe ebendiese ist – möchte mit diesem unnötig kompliziert formulierten Satz eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass ich mich königlich über eine erste Hälfte amüsierte, welche andere bestimmt sterbenslangweilig fanden. Vor allem die armen Geschöpfe tun mir leid, welche eingedenk des tarantinoesken Trailers ein entsprechend cooles Exploitation-Geschnetzel erwartet haben und sich nun mit einem Jarmusch konfrontiert sahen, welcher zunächst mit bewundernswerter Seelenruhe seine Figuren in typischer Jarmusch-Manier einführt und dann lakonisch eine Storyline nach der anderen ganz unspektakulär im Zombiegefresse untergehen lässt – und dabei weder Splatter-Schauwerte noch hintergründigen Suspence bemüht. Dass dabei sämtliche zuvor angedeuteten Plotpunkte komplett ins Leere verlaufen, wäre ärgerlich, hätte sich Jarmusch zuvor wirklich die Mühe gegeben, diesen narrativen Miniaturen irgendeine Form von Gewicht zu geben. Aber im Grunde ist von Beginn an klar: wir werden alle sterben und mittlerweile findet Jarmusch, wir haben’s auch redlich verdient. Damit es auch die Begriffsstutzigsten im Publikum kapieren, darf es der wie immer formidable Tom Waits am Ende noch einmal mit einem großen Kapitalismus-ist-scheiße-Monolog ausformulieren. Dass ich ihm da nicht widersprechen wollte, macht den Holzhammer nicht besser. Apropos formidabel: das gilt für den gesamten Cast, allen voran ein Adam Driver, den ich persönlich wie schon den ollen Gosling so viel mehr mag, wenn er den komischen Dämlack spielen darf (nein, ich finde beide in Dramen nicht dolle, und ja, es gibt Spieler, da ist es für mich genau andersrum). Überhaupt: Dass das alles auch in der wie erwähnt komplett implodierenden zweiten Hälfte erstaunlich gut funktioniert, liegt vor allem an einem brillanten Ensemble, welches einen Film aufwertet, der sonst eine Frechheit wäre. Und anders als einige andere Werke Jamuschs keine von der genialen Sorte.

D.C.L.

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Always Be My Maybe (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/always-be-my-maybe-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/always-be-my-maybe-o-ton/#comments Fri, 07 Jun 2019 08:38:25 +0000 Administrator Komödie Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/always-be-my-maybe-o-ton/ …hat kein Interesse daran, in Sachen Romcom-Klischees das Rad neu zu erfinden, liefert aber innerhalb der selbst gesteckten Genre-Grenzen genügend originelle Kniffe und besitzt mit Ali Wong und Randall Park, welche auch die immer wieder sehr komischen Dialoge mitschrieben, ein entwaffnend charmantes Duo, so dass es locker für vergnügliche anderthalb Stunden Zerstreuung reicht.
Und der kurze Auftritt von Kenau Reeves als arschlöchrige Version von ihm selbst ist schlicht Zucker.

D.C.L.

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John Wick – Parabellum… http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/john-wick-parabellum/ http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/john-wick-parabellum/#comments Fri, 07 Jun 2019 08:31:33 +0000 Administrator Action Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/john-wick-parabellum/ …zeigt erneut und einmal mehr, dass die Stärken dieses Franchises ums Verrecken nicht in Plot, Figurenzeichnung oder gar tiefergehenden Beobachtungen der Conditio Humana liegen, sondern darin, einem auch mit Mitte 50 noch blendend zum Schießtanz aufgelegten Kenau Reeves dabei zuzuschauen, wie er sich scheinbar mühelos durch die besten Action-Setpieces der Filmgeschichte ballert, sticht und schlägt. Mir zumindest ist diese ehrliche, handgemachte Kiste um Welten lieber als viele der leb- und lieblosen Artverwandten, die einem derzeit sonst so als Genrefilm-Angebot serviert werden.

D.C.L.

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Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks… http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/asterix-und-das-geheimnis-des-zaubertranks/ http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/asterix-und-das-geheimnis-des-zaubertranks/#comments Fri, 07 Jun 2019 08:14:18 +0000 Administrator Komödie Animiert Fantasy Kinderfilm Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/asterix-und-das-geheimnis-des-zaubertranks/ …ist ein kindgerechtes, erfreulich detailverliebtes Werk, welchem es immer wieder gut bis gut genug gelingt, den Charme der Zeichentrickfiguren in die Welt des CGI zu übersetzen.

D.C.L.

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