The Cronicles of D.C.L. - Resurrection http://DCL.blogsport.de Uninteressantere Gedanken rund um das Thema Kino, häufig gestört durch geschwätzige Anekdoten und müde Kalauer Sat, 08 Jun 2019 04:22:39 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Always Be My Maybe (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/always-be-my-maybe-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/always-be-my-maybe-o-ton/#comments Fri, 07 Jun 2019 08:38:25 +0000 Administrator Komödie Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/always-be-my-maybe-o-ton/ …hat kein Interesse daran, in Sachen Romcom-Klischees das Rad neu zu erfinden, liefert aber innerhalb der selbst gesteckten Genre-Grenzen genügend originelle Kniffe und besitzt mit Ali Wong und Randall Park, welche auch die immer wieder sehr komischen Dialoge mitschrieben, ein entwaffnend charmantes Duo, so dass es locker für vergnügliche anderthalb Stunden Zerstreuung reicht.
Und der kurze Auftritt von Kenau Reeves als arschlöchrige Version von ihm selbst ist schlicht Zucker.

D.C.L.

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John Wick – Parabellum… http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/john-wick-parabellum/ http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/john-wick-parabellum/#comments Fri, 07 Jun 2019 08:31:33 +0000 Administrator Action Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/john-wick-parabellum/ …zeigt erneut und einmal mehr, dass die Stärken dieses Franchises ums Verrecken nicht in Plot, Figurenzeichnung oder gar tiefergehenden Beobachtungen der Conditio Humana liegen, sondern darin, einem auch mit Mitte 50 noch blendend zum Schießtanz aufgelegten Kenau Reeves dabei zuzuschauen, wie er sich scheinbar mühelos durch die besten Action-Setpieces der Filmgeschichte ballert, sticht und schlägt. Mir zumindest ist diese ehrliche, handgemachte Kiste um Welten lieber als viele der leb- und lieblosen Artverwandten, die einem derzeit sonst so als Genrefilm-Angebot serviert werden.

D.C.L.

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Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks… http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/asterix-und-das-geheimnis-des-zaubertranks/ http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/asterix-und-das-geheimnis-des-zaubertranks/#comments Fri, 07 Jun 2019 08:14:18 +0000 Administrator Komödie Animiert Fantasy Kinderfilm Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/06/07/asterix-und-das-geheimnis-des-zaubertranks/ …ist ein kindgerechtes, erfreulich detailverliebtes Werk, welchem es immer wieder gut bis gut genug gelingt, den Charme der Zeichentrickfiguren in die Welt des CGI zu übersetzen.

D.C.L.

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Detective Pikachu (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/05/25/detective-pikachu-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/05/25/detective-pikachu-o-ton/#comments Sat, 25 May 2019 13:18:07 +0000 Administrator Animiert Fantasy Kinderfilm Action Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/05/25/detective-pikachu-o-ton/ …ist ein gelungener Buddy-Movie mit einem sehr sympathischen ungleichen Duo, an welchem auch jahrzehntelange Pokemon-Kostverächter ob der netten Film Noir-Parodie und einem hörbar gut aufgelegten Ryan Reynolds ihre Freude haben können.
Nicht mehr, nicht weniger.

D.C.L.

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Doubles Vies (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/05/25/doubles-vies-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/05/25/doubles-vies-o-ton/#comments Sat, 25 May 2019 13:14:05 +0000 Administrator Komödie Drama Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/05/25/doubles-vies-o-ton/ …ist federleichtes französisches Figurenkino um eine Gruppe von Kunstschaffenden im Bereich Literatur, die sich auf fürs gemeine Publikum sehr anregende, informative Weise über die Zukunft des Buchs streiten und nebenher alle hintenrum miteinander schlafen. Das der Film dabei allzu fulminante Wendungen, ja, gar etwas wie einen wirklich größeren Erzählbogen vermeidet, hinterlässt dabei überhaupt keinen faden Nachgeschmack, dafür ist diese lebendige, lebensfrohe Typenkomödie schlicht in ihren Dialogen zu gut geschrieben und in ihrem Spiel zu fein.

D.C.L.

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At Eternity’s Gate (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/05/25/at-eternitys-gate-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/05/25/at-eternitys-gate-o-ton/#comments Sat, 25 May 2019 08:59:44 +0000 Administrator Drama Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/05/25/at-eternitys-gate-o-ton/ …lebt durchgehend und durchgehend spektakulär gut vom mitreißenden Spiel der Naturgewalt Willem Dafoe, welcher nicht nur kein Problem hat, mit Anfang 60 einen Mittdreißiger überzeugend zu spielen, dessen von der Zeit gemeißelten Gesichtszüge vielmehr sogar ein großes Kapital sind, benötigt es doch angesichts der Landschaften, Falten, Krater, welche seine Mimik bereichern, keine Ego-Method-Nummer eines Jungstars, um das Zerrissene, Ausgezehrte, Kranke, aber auch die alte Seele, die in van Gogh schlummert, kongenial auf die Leinwand zu übersetzen. Flankiert wird er dabei von einem formidablen Cast sowie einer Inszenierung, die in ihren allerbesten Momenten immer wieder die pure Schönheit der Welt einfängt, als sähe sie diese mit den Augen eines Vincent in guter Verfassung, und die nur sehr selten in Gefilde gerät, in welcher ihr weniger wohlgesonnene Menschen einen gewissen Hang zum Prätentiösen attestieren würden.

D.C.L.

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FYRE: The Greatest Party That Never Happened… http://DCL.blogsport.de/2019/05/12/fyre-the-greatest-party-that-never-happened/ http://DCL.blogsport.de/2019/05/12/fyre-the-greatest-party-that-never-happened/#comments Sun, 12 May 2019 12:23:25 +0000 Administrator Kritik Dokumentation http://DCL.blogsport.de/2019/05/12/fyre-the-greatest-party-that-never-happened/ …beleuchtet anhand des spektakulär gescheiterten „FYRE“-Festivals Hybris und Dummheit in Zeiten des Turbokapitalismus, bisweilen auf eine sehr schadenfreudige Art unterhaltsam, bisweilen ob der Beschissenheit der Dinge in diesem System deprimierend. Trivial bis schwierig wird es vor allem dann, wenn sich all die hippen, jungen Trendsetter vor laufender Kamera reinwaschen wollen und dürfen. Da wird dann doch ein wenig zu arg transparent, dass einer der Geldgeber für diese NETFLIX-Serie eben die Firma war, welche dieses Chaos-Event mitfinanzierte.

D.C.L.

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Under The Tree (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/05/11/under-the-tree-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/05/11/under-the-tree-o-ton/#comments Sat, 11 May 2019 16:09:09 +0000 Administrator Komödie Drama Groteske Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/05/11/under-the-tree-o-ton/ …verwebt die Geschichte einer in die Brüche gehenden Beziehung eines jungen Pärchens mit einem immer weiter eskalierenden Nachbarschaftsstreit zweier nicht mehr jungen Paare, wobei Regisseur Hafsteinn Gunnar Sigurðsson ebendiesen Streit ebenso boshaft, furztrocken humorig und bis zum blutigen Schluss kompromisslos durchexerziert, wie er den Szenen einer zum Scheitern verurteilten Ehe Raum gibt, sich in all ihrer Tristheit zu entfalten.
Nicht gerade leichte Kost, aber in all seiner keine Gefangenen machenden Rohheit sehr sehenswert.

D.C.L.

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Avengers – Endgame (O-Ton)… http://DCL.blogsport.de/2019/04/24/avengers-endgame-o-ton/ http://DCL.blogsport.de/2019/04/24/avengers-endgame-o-ton/#comments Wed, 24 Apr 2019 11:11:38 +0000 Administrator SciFi Animiert Action Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/04/24/avengers-endgame-o-ton/ …ist auch im dritten Großfamilienfest-Anlauf nach „Infinity War“ und „Civil War“ nicht davor gefeit, eingedenk der überbordenden Flut an Charakteren im seit nunmehr zehn Jahren stetig wachsenden MCU ein Zuviel an Zuviel auf die geneigten Zusehenden loszulassen, was vor allem im unvermeidlichen CGI-Gewitter am Ende deutlich wird, wenn dann wieder Computermännchen gegen Computermännchen losziehen und es fast egal ist, wer nun wem auf die Rübe haut. Auf der anderen Seite ist der vorläufige Abschluss der „Avengers“-Geschichte sehr gut darin, die vielen Nebencharaktere als ebensolche zu behandeln und sein Hauptaugenmerk auf die wenigen Figuren zu lenken, welche ab 2009 die Grundsteine legten – allen voran ein mal wieder zur spielerischen Höchstform auflaufender Robert Downey Jr., der eine brillante Vorstellung gibt, als wolle er zeigen, dass ohne ihn dieses Franchise nie einen solchen Traumstart hingelegt hätte. Ja, wider Erwarten ist „Endgame“ vor allem in der sich viel Zeit lassenden Exposition auch immer wieder großes Schauspielerkino, wobei ich bewusst auf die weibliche Endung verzichte, denn die Vergangenheit des MCU ist, auch das zeigt dieser Film klar und deutlich, männerdominiert gewesen.
Inwieweit dieser Abschied von den alten Helden trifft, hängt natürlich ganz davon ab, inwiefern es die Charaktere geschafft haben, über die Jahre eine emotionale Anbindung zu installieren, denn, auch das sei klar gesagt: war es im Meisterwerk „Logan“ noch ein Bonus, dass ich Teile meiner Jugend mit diesen Figuren verbracht hatte, ist dies in diesem überlangen, bisweilen arg verworrenen Monstrum klar der höchste Kredit – wobei auch hier ein Lob dafür fällig ist, dass die Russo-Brüder natürlich noch einmal ein Schaulaufen von viiiielen alten Weggefährten auffahren, ohne dabei jedoch über Gebühr auf den Nostalgiefaktor zu setzen.
Ich für meinen Teil merkte, dass ich Tony Stark ebenso emotional verbunden bin wie den lustigen „Guardians“-Losern (Rocket ist tatsächlich die einzige CGI-Figur der Filmgeschichte (vielleicht noch nach Gollum), an der ich überhaupt gar nichts auszusetzen habe (was auch, aber nicht nur der großartigen Sprechleistung von Bradley Cooper zu verdanken ist)), dass ein paar andere meine Sympathie haben und wieder andere mir völlig am Arsch vorbeigehen. Das ist insofern interessant, weil „Endgame“ noch mehr und deutlicher als „Infinity War“ visuell die Vorgängerfilme zitiert und das ganze insofern mal besser, mal schlechter funktioniert, je nachdem, wie gut ebendiese Werke waren.

Fazit: Als für sich genommener Film ist „Endgame“ wie schon „Infinity War“ und mit Abstrichen auch „Civil War“ eine sehr überladene Angelegenheit, als Abschluss von zehn Jahren MCU aber durchaus gelungen. Ganz ehrlich: dass ich noch einmal in einem durchgetakteten Multimillionen-Dollar-Blockbuster sitze und am Ende mehr als eine aufrichtige Träne vergieße, das hielt ich zuletzt für eher unwahrscheinlich.

D.C.L.

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Bildbuch… http://DCL.blogsport.de/2019/04/24/bildbuch/ http://DCL.blogsport.de/2019/04/24/bildbuch/#comments Wed, 24 Apr 2019 10:48:03 +0000 Administrator Kritik http://DCL.blogsport.de/2019/04/24/bildbuch/ …ist ein wüster, ungemütlicher Bild- und Tonfluttrip, wie ihn das Kino so wahrscheinlich noch nie sah. In fünf jeweils bildthematisch verwobenen Episoden zerschneidet Godards Spätwerk, welches sich jeglicher Genreeinordnung entzieht, die Filmgeschichte, Nachrichtenaufnahmen und private Videos zu einer atemberaubend überfordenden Collage, um in seinen guten Momenten ein im besten Sinne bewusstseinserweiternder Kommentar auch das Medium Film, die Intertextualität, wie sie in noch jedem Bild vorhanden ist, sowie den Zustand der Welt und den Status Quo der sozialen Frage zu sein. Diese mitunter wenige Sekunden andauernden Erleuchtungssequenzen, in denen für ganz kurze Zeit Leinwand und Rezipient zu einer staunenden Denkeinheit verschmelzen, sind von so einer synaptischen Strahlkraft, dass ich sehr froh bin, diesen Film gesehen zu haben, der sich für meinen Geschmack einmal zu oft in seiner prätentiösen Attitüde verliert und mir einmal mehr zeigte, dass ich in diesem Leben wohl kein Godard-Jünger mehr werden werde.

D.C.L.

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